Licht 2.0
Wir installieren ein Bus-System

Feb
09

Am Freitag wurde im Vereinshaus wieder über dem Elektroplan gebrütet, die Lichtszenarien noch einmal im Komitee neu überdacht…

… was für den armen Herrn Zelinka erneut weiteren Programmieraufwand bedeutete…

… da wir die Änderungen nicht alle selbst am Home-Manager umsetzen hätten können. Nun passt tatsächlich alles genauso, wie wir uns das eingebil… err… gewünscht haben. In Zukunft wird es hier hoffentlich nur noch so ruhig und gelassen wie auf dem unteren Bild zugehen :-) .

Den Plan, die ursprüngliche Programmierung (siehe hier, und hier den Elektroplan inklusive Erklärung) völlig umzuwerfen und jeder Lichtquelle ein eigenes Szenario zuzuweisen, haben wir nach einiger Diskussion übrigens doch wieder aufgegeben. Angepasst wurden die Lichtszenarien dafür im Hinblick auf die LED-Spots im ringförmigen Deckenbereich, die nun immer auf voller Leistung leuchten – notwendig wegen der so ursprünglich nicht geplanten undimmbaren Ausführung. Ganz verabschiedet hat sich außerdem die Szene 7, Video 2, die komplett umgestellt wurde – stattdessen werden hier nun die Leuchtstoffröhren im ringförmigen Deckenbereich geschalten, die ein indirektes Licht an die Wand werfen. Da alle Szenen additiv sind, können die Leuchtstoffröhren nun zu jedem anderen Szenario dazugeschalten werden.

Was das Problem betrifft, dass Ortsfremde mit der Steuerung des Bus-Systems bisher nicht gut zurecht gekommen sind, so haben wir auch dafür eine Lösung gefunden: Die Leiste mit den 5 Doppeltastern wird mit Nummern beschriftet. Auf einer Anleitung daneben wird jeder nachlesen können, wie die BEdienung genau funktioniert – und “Alle Lichter ein/aus” wird noch einmal besonders markiert werden. Auf diese Weise sollte eigentlich alles klappen, wenn sich die Leute ein wenig mit dem Moeller System vertraut machen :-) .

Jan
31

Ich habe nochmal über mein Thema von gestern, “Mensch und/oder Maschine”, nachgedacht. Was ist, wenn es in Zukunft so fortgeschrittene Maschinen geben wird, dass wir als Menschen aus dem Jahr 2010 das heute nur als Science Fiction abtun können? Wenn einmal Androiden in Haushalt eingesetzt werden,  die mit großer künstlicher Intelligenz ausgestattet sind und kaum oder gar nicht mehr von echten Menschen unterschieden werden können?

Wenn ich da an virtuelle Begleiter wie die Companions denke, das Ganze gemischt mit einem humanoiden Roboter wie in der Moeller Werbung…

… dazu diverse Lösungen aus der Gebäudeautomation, ergibt einen mächtigen Ambient Assisted Living Cocktail.

Wann könnte das Realität werden? In fünfzig Jahren vielleicht? Und würde das vielleicht eher in die Richtung gehen, Maschine ersetzt Mensch?

Jan
30

Die Frage laute in Zukunft nicht mehr «Mensch oder Technik», sondern «Technik oder Heim» – das meint zumindest der AAL-Experte Dieter Rombach vom Fraunhofer Institut in Kaiserslautern. Ambient Assisted Living soll Senioren ermöglichen, zuhause in den eigenen vier Wänden länger autonom zu leben, und zwar mit Hilfe von möglichst einfach zu bedienender, sie unterstützender Technik. Es sind Lösungen gefragt, die die Menschen auch wirklich wollen, verstehen und verwenden können. Geräte, die miteinander kommunizieren, Fernseher und Herde, Bewegungsmelder und medizinische Geräte. Überwachung und Hilfestellung, möglichst non-invasiv und dennoch wirksam – das ist die Zukunft von AAL.

grandma_hands

Keine Frage, ich befürworte das im Grunde, will selber gerne in einem intelligenten Haus alt werden. Aber dennoch frage ich mich, trifft Rombach mit seinem plakativ formulierten Slogan nicht am Thema vorbei? Technische Lösungen aus dem Bereich des Ambient Assisted Living können sicher vieles wunderbar, aber können sie menschliche Beziehungen, zur Familie, zum Pflegepersonal, ersetzen?

“Technik oder Heim”, okay, aber “Mensch oder Technik”? Da sage ich ehrlich, wenn schon, dann “Mensch und Technik”.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir mitteilt, was ihr darüber denkt :-) .

Jan
29

Sehr gut, sehr gut :-) . Kommenden Freitag geht es wieder weiter mit der Installation unseres XComfort Bus-Systems im Vereinshaus. Her Zelinka von molco.at ist dann hoffentlich genauso vor Ort wie unser Architekt Erwin und unser Elektriker – und ich werde auch vorbeikommen, wenn es sich zeitlich irgendwie ausgeht.

Rainer Zelinka muss vor allem deshalb noch einmal ins Verinshaus kommen, weil sich mittlerweile herausgestellt hat, dass die ursprünglich angedachte Programmierung der Lichtszenarien für unser Anforderungsprofil nicht wirklich ideal ist. Leute, die nicht so oft im Yogazentrum sind, kommen mit der Steuerung nicht gut zurecht und sind tendenziell eher verwirrt, wenn mit jedem Tastendruck immer verschiedene Lichter gleichzeitig geschaltet werden. So eine Lösung ist für die eigenen vier Wände sicher praktisch, aber für den Veranstaltungssaal eher nicht.

In der Praxis tendieren die Leute dazu, ersteinmal irgendwo draufzudrücken und zu schauen, was dann passiert. Deswegen hat sich Erwin überlegt, dass die Programmierung des Bus-Systems dahingehend vereinfacht werden soll, dass jedes Szenario immer nur eine Lichtquelle schaltet – eine Taste auf der Fernbedienung für den großen Luster, eine für die Deckenspots, eine für die Bühnenstrahler und so weiter -  für die meisten Benutzer wäre das wahrscheinlich nachvollziehbarer und verständlicher.

Jan
28

Steve Jobs hat gestern in San Francisco den (heiß erwarteten) Apple Tablet PC vorgestellt. Dieser “iPad” genannte Computer ist ein Hybrid aus Smartphone und Laptop mit den Abmessungen 24 x 19 cm, bei einer Dicke von nur 13,4 mm und einem Gewicht von nur 680 Gramm.

Bedient wird der iPad über ein berührungsempfindliches Display, zum Schreiben kann eine virtuelle Tastatur eingeblendet werden. Auf ihm sollen in Zukunft zahlreiche Menschen Internet surfen, Emails abrufen, Fotos und Videos ansehen, Musik hören, Spiele spielen und eBooks lesen, und zwar in einer ganz neuen Qualität, denn wenn es nach den begeisterten Worten der Führungsriege von Apple geht, dann ist dieses Gerät das allerbeste seit der Erfindung von Knäckebrot – mindestens :-) .

Falls das Video gelöscht werden sollte, hier ist der Link direkt auf die Apple Produktseite.

Wie sieht es aber im Hinblick auf Smart Homes aus? Auf dem iPad laufen alle 140.000 Programme (“Apps”), die es im iTunes Store zu kaufen gibt, womit schon einmal eine solide Basis geschaffen ist, um dieses Gadget zur Steuerung von Gebäudeautomation einzusetzen. Neue Anwendungen, die dann gezielt die Möglichkeiten des iPads (größeres Display, mehr Rechenleistung als das iPhone) ausnutzen, werden diesen kleinen Computer aber meiner Meinung nach erst richtig interessant für diesen Bereich machen.

Jan
23

Dieses Video habe ich bei 11tech gefunden. Es zeigt zwei koreanische Serviceroboter, Mahru-Z und Mahru-M, die in gemeinschaftlicher Arbeit ein Frühstück servieren können. Vorausgesetzt, ihr Herr und Meister hat Kaffee und eine Scheibe Toast bestellt – und hat wirklich viel Zeit :-) .

Jan
22

Solarpanels und Windturbinen produzieren nicht über den ganzen Tag die gleiche konstante Strommenge. In Zukunft sollen solche und andere erneuerbaren Energiequellen aber immer mehr und mehr genutzt werden, damit unsere Erde eine sonnige Zukunft vor sich hat. Damit trotzdem alle Haushalte immer genug Strom bekommen, wenn sie ihn gerade brauchen, werden Smart Grids, intelligente Stromnetze, den Energiefluss überwachen und steuern.

Ein Ansatz, um gerade  Strom aus erneuerbaren Energien ökologisch sinnvoll zu nutzen, ist verstärkt dann viel Energie zu verbrauchen, wenn sie gerade im Überfluss vorhanden ist.  Wenn man lokal erzeugten Solarstrom nutzt, würde das zum Beispiel bedeuten, Waschmaschine und Trockner zur Mittagszeit einzuschalten – und das lässt sich durchaus auch automatisch und im Umfang vieler Haushalte auf einmal direkt über das Smart Grid steuern. Ein anderer Ansatz geht hingegen dahin, die erzeugten Überflusse zu speichern, um den Strom zu einer späteren Zeit zu verwenden.

zonnewijzer Tzum – sun-dial -  Ist Speichern vielleicht eleganter, als nach der Sonnenuhr zu leben?

Wie das möglich ist? Mit einem Akku, wenn auch nicht unbedingt mit einem gewöhnlichen, sondern zum Beispiel mit einer speziellen, leistungsfähigen “Solarbatterie”, die 100 kWh Strom speichern kann – eine Menge, mit der eine durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt länger als eine Woche auskommt. Diese Solarbatterie baut eine österreichische Firma, nämlich Cellstrom.

Das ganze Modul besteht aus einer Photovoltaik-Anlage und einer Speichereinheit, wird in einem 10 Quadratmeter großen Container geliefert und wiegt “schlanke” 10 Tonnen. Tatsächlich ist es in dieser Form für einzelne Privathaushalte wohl noch überdimensioniert und weniger interessant, und wird bisher auch mehr für gewerbliche Zwecke genutzt. Sollten in einigen Jahren aber auch handlichere Varianten auf den Markt kommen, dann würde sich vielleicht für manche Hausbesitzer wirklich der Traum erfüllen, komplett autark das ganze Jahr mit selbst erzeugtem “grünen” Strom auszukommen :-) .

Jan
09

Smarthomes mit dem Handy zu steuern ist in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer ernstzunehmenden Option geworden. Das schicke iPhone mit seiner technikbegeisterten Anhängerschaft hat diesen Trend noch einmal verstärkt, zahlreiche Anwendungen zum Beispiel zur Bedienung des Lichts, von Alarmanlagen oder gar vollständigen Bussystemen gibt es mittlerweile im iTunes Apps Store zu kaufen.

Vor diesem Hintergrund ist es sicher eine spannende Frage, ob der kommende Tablet PC von Apple (und vielleicht auch die Konkurrenz aus dem Hause Microsoft) ebenfalls in diese Kerbe schlagen kann. Das folgende Video von “Sports Illustrated” soll zwar eigentlich zeigen, wie die Zukunft von Magazinen und Zeitungen auf  Tablet PCs ausehen wird, aber es wird auch ziemlich eindrucksvoll klar, was für ein leistungsfähiges Interface für ein Smarthome so ein Tablet PC darstellen könnte, wenn es die richtigen Anwendungen gibt.

Jan
08

Die Lichtkreise 345L und 346L, also die Spots im Deckenring des Veranstaltungsaals im Vereinshaus, bleiben jetzt ja leider undimmbar. Jene dort eingesetzten LEDs, auf die wir so lange warten mussten und die nach Monaten endlich geliefert wurden, erweisen sich als ziemlich dimmresistent, die notwendigen Trafos als kaum beschaffbar. Es wäre besser gewesen, wir hätten die ursprünglich parallel diskutierte Lösung mit Halogenstrahlern statt LEDs umgesetzt, aber nachher ist man natürlich immer schlauer :-) .

Vielleicht waren wir aber auch einfach nur einen Tick zu früh dran. Gerade habe ich im Blog Automated Home einen Artikel über dimmbare LEDs der Firma CasaTech gelesen, die mit handelsüblichen Dimmern funktionieren, wie sie etwa auch für Glühlampen eingesetzt werden. Ganz billig sind diese LEDs momentan zwar noch nicht und die Garantie von 18 Monaten ist für ein Leuchtmittel, das eigentlich mindestens 15.000 Stunden und mehr halten soll, auch nicht wahnsinnig hoch gegriffen. Wenn sie dafür aber mit unseren Dimmaktoren und somit mit dem XComfort Bussystem kompatibel sind, dann hätten sie der jetzigen Lösung trotzdem einiges voraus. Die ursprünglich geplanten Lichtszenarien ließen sich damit wirklich perfekt umsetzen, bei gleichzeitig geringem Energiebedarf und hoher Lebensdauer.

Dez
24

Frohes Fest und möget ihr von diesen zehn Dingen verschont bleiben :-) .