So eine Dachrinne ist schon eine feine Sache! Durch die Dachentwässerung können Schäden am Haus vermieden werden und außerdem: Wenn das Regenwasser über das Fallrohr abgeleitet wird, das sieht ja gleich viel ordentlicher aus! Wenn man will, kann man das Wasser unten auch noch in einer Regentonne sammeln: Zum Durst löschen vielleicht nicht so gut geeignet, aber zum Blumen gießen hervorragend! Die Blumen mögen das sogar lieber als das frische Leitungswasser. Hab ich mal gehört.
Kann man so eine Dachrinne eigentlich auch selber basteln? Na klar!
Szenario: Wir wollen eine Dachrinne fertigen für einen kleinen Unterstand zwischen Garage und Haus. Gute Idee!
„Immer mehr ÖsterreicherInnen erfüllen sich den Traum von den eigenen vier Wänden, und bauen ihr individuell geplantes Eigenheim. Doch der Weg dort hin ist mit vielen Hürden und Mühen gepflastert, und erst im Nachhinein erkennt man Fehler, die man bei besserer Information wohl nicht begangen hätte….“
Von uns Fans wird sie einfach nur als „Häuslbauer-Messe“ bezeichnet. Und das ist wirklich lieb gemeint! Denn die „Hausbau- und Energiespar-Messe“ ist sehr populär und daher auch stets gut besucht. Mittlerweile ist sie eine fixe Größe im österreichischen Messegeschehen: Anziehungspunkt nicht nur für Häuslbauer und solche, die’s noch irgendwann werden wollen. Es muss ja nicht immer der eigene Neubau sein! Auch für Professionisten, Heimwerker, Bastler, Renovierer und Sanierer bietet diese Messe jede Menge Informatives, aber auch Unterhaltsames!
Derzeit findet die „Hausbau- und Energiespar-Messe“ in Tulln statt. Die nächsten Stationen:
Beim Blick in meine leere Brieftasche hatte ich schon so eine schlimme Vermutung! Mittlerweile ist es amtlich: Alles wird teurer! Vor allem bei den Energiepreisen kam es heuer zu regelrechten Preisexplosionen:
Heizöl plus 24,5 Prozen
Kraftstoffe plus 11,5 Prozent teurer
Zentralheizung und Fernwärme plus 8,0 Prozent
Strom plus 7,3 Prozent
Gas plus 4,6 Prozent
„Das Jahr 2011 wird den Verbrauchern als teuer in Erinnerung bleiben. Vor allem die stark steigenden Energiekosten trieben die Inflationsrate auf den höchsten Stand seit 2008.“ (Hamburger Abendblatt)
Auch die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke legten überdurchschnittlich zu. Zwei Highlights:
Kaffee plus 17,6 Prozent
Butter plus 14,2 Prozent
Einziger Lichtblick: Gemüse wurde um 3,9 Prozent billiger! Immerhin.
Zwei Lösungsansätze hätt ich parat: Energie sparen und Karottensaft statt Morgen-Kaffee!
Das „Dschungelcamp“ geht mittlerweile in die sechste Runde. Start war gestern und nicht mit dabei: Toni Polster. Die Fußballlegende hat RTL einen Korb gegeben – und das ist gut so!
„Ja, ich hatte eine Anfrage. Aber das ist absolut kein Format für mich. Außerdem fliege ich gar nicht gern so weit.“
Auch eine ziemlich üppige Gage konnte Toni Polster nicht umstimmen. Bravo, Toni! Richtige Entscheidung!
„Danke Herr Polster – endlich mal ein „Promi“, der das Rückgrat hat und nicht bei jedem Schmarrn mitmacht, nur um wieder mal wür ein paar Wortspenden ins Fernsehen zu kommen.“ (Kommentar von „Rentier“ auf oe24.at. Könnte aber von mir sein! )
Toni Polster ist seinen Fans wesentlich lieber als Kommentator im Fernsehen, als charmanter Werbeträger für Eaton bzw. Moeller, Quelle und Volkswagen, als Sänger, als Tänzer und natürlich als Fußballer!
Für sein Experiment hat der Taylor Veltrop folgendes benötigt: Einen Nao-Roboter, eine Kinect-Sensorleiste, zwei Wii-Kontroller, ein Brillendisplay, mehrere Kameras, ein Laufband, eine Bürste und – eine Katze. Relativ viel Aufwand für die Fell-Pflege der Katze? Mag sein, entwicklungstechnisch handelt es sich aber um einen bedeutenden Schritt in Richtung „häuslicher Tele-Präsenz“!
Taylor Veltrop ist ein in Tokyo lebender Softwareentwickler und die Fachwelt ist sich einig: Er hat es geschafft, mit viel Fantasie und mit einfachen Mitteln ein cleveres Fernsteuerungs-System für einen Roboter zu entwickeln. Die verwendeten Sensoren etwa sind handelsüblich und relativ preiswert.
Die Aufnahmen sind auf alle Fälle spektakulär. Und: Katze und Roboter verstehen sich prächtig! Auch noch nach der Fell-Pflege. .
Die Tage werden schon wieder länger! Und das ist gut so, denn Licht macht bekanntlich auch gute Laune! Aber eine Zeit lang dauert es doch noch, bis die liebe Sonne uns sogar am späteren Nachmittag noch erfreuen wird. Sind wir bis dahin also dem Winterblues hilflos ausgeliefert? Natürlich nicht! Focus.de weiß Rat:
„Es gibt ein einfaches Hausmittel gegen die trübe Stimmung: Körperliche Bewegung, am besten bei Tageslicht unter freiem Himmel. [..] So tankt der Körper auf natürliche Weise Licht. Das hebt die Stimmung.“
Oder halt ins Solarium? Naja, da muss ich die Freundinnen und Freunde der Sonnenbank leider enttäuschen: Das Solarium ersetzt die Frischluft-Sonnenstrahlen nämlich nicht! Der Grund: Die Rezeptoren, die Lichtsignale weiter ins Gehirn leiten, die sitzen in den Augen. Und die Augen muss man im Solarium bekanntlich abschirmen…
Das Soli ist also nur die drittbeste Gute-Laune-Licht-Therapie. Auf Platz zwei landet die Speziallampe mit etwa 10.000 Lux, auch bekannt als „Lichtdusche“. Und als unangefochtene Nummer eins mit sagenhaften 100.000 Lux: Der helle Sonnentag im Freien!
Viel Spaß also beim Schifahren, Eislaufen, Eisstockschießen, Rodeln oder Spazierengehen im Winter-Sonnenschein! Und wer dabei noch immer nicht genug Luxe getankt hat, gönnt sich abends auch noch eine Lichtdusche!
Und jetzt, da die Tage schon wieder länger werden: Ein Tipp für alle Schnäppchenjäger: Lichtduschen kauft man am besten im Hoch-Sommer!
Der Zitteraal ist ein besonders sympathischer und stets energiegeladener Zeitgenosse: Dieser Süßwasserfisch verfügt über elektrische Organe, die 500 bis 800 Volt erzeugen können. Auch die Leistung ist ganz schön beachtlich und beläuft sich bei ausgewachsenen Zitteraalen auf über 1.000 Watt! Damit könnte man schon einen kleineren Haushalt betreiben – oder zu Weihnachten einen Christbaum beleuchten!
Ganz genau: Wenn man jetzt einen Zitteraal zu Hause hätte, dann wäre die Energiefrage geklärt: So ein Zitteraal erzeugt ausreichend Energie, um einen Christbaum zu illuminieren! In einem japanischen Aquarium wurde genau das ausprobiert und dem Publikum präsentiert: Ein voller Erfolg!
Wer es bei der Christbaumbeleuchtung allerdings traditionell liebt, dem kann ich den Zitteraal nicht empfehlen: Der talentierte Fisch kann nämlich ganz schön viel, Kerzen anzünden aber leider nicht.
So ein Kühlschrank ist von den Erhaltungskosten her recht erschwinglich. Bei aktuell getesteten Geräten belaufen sich die Energiekosten auf 20 bis 35 Euro. Pro Jahr! Das klingt recht ok. Ältere Geräte können allerdings ziemliche Energiefresser sein und ein Vielfaches an Kosten verschlingen! Aber einen alten Kühlschrank möchte man ja sowieso nicht unter den Christbaum legen, oder?
Zu den Verbrauchswerten der Stiftung Warentest ist noch etwas zu sagen: Dabei wurde diesmal erstmals auch berücksichtigt, dass ein Kühlschrank im Betrieb ja nicht nur herumsteht, sondern auch gelegentlich geöffnet und geschlossen wird: Dazu ist zusätzliche Energie notwendig! Der Kompressor muss die warme Luft wieder nach draußen befördern. Der tatsächliche Energieverbrauch hängt daher stark vom Verhalten der Haushaltsangehörigen ab:
Wie oft wird nachgefüllt?
Wie lange dauert der Vorgang der Nachfüllung?
Wie oft wird zum Entnehmen geöffnet?
Wie lange dauert der Vorgang der „Entnehmung“? „Hm, welches Bierchen nehm ich denn? Ich kann mich jetzt gar nicht entscheiden, aber die Kühlschranktüre lass ich mal für alle Fälle geöffnet, um mir in aller Ruhe zu überlegen, ob es heute eher ein Märzen oder eher ein Pils sein soll.“
Lebenserwartungen von 10 bis 15 Jahren sind keine Seltenheit: Ein geschenkter Kühlschrank hält also weit länger als ess- und trinkbare Geschenke, die darin gelagert werden. Und so ein großes Packerl gibt ja auch was her!
Als Reisejournalist hat Christoph Pfaff schon unzählige Hotels besichtigt. Und jetzt hat er das spacige Raumschiff-/Roboter-Hotel „Yotel“ besucht: „das definitiv abgefahrenste Hotel in New York“, wie er schreibt. Und: „Da musste ich einfach meine Reise TV Kamera zücken und auf „Record“ drücken.“
Menschliche Bedienstete bräuchte man im Yotel eigentlich gar keine mehr. Trotzdem trifft man noch gelegentlich auf Nicht-Roboter-Staff: Der kommt vor allem dann ins Spiel, wenn sich jemand bei den Terminals nicht auskennen sollte: Check-In und Check-Out erfolgen über Touch-Screen wie auf den Flughäfen. Um das Gepäck kümmert sich ein Roboter, der seine Sache auch wirklich gut macht! Der Roboter mit dem Sechs-Meter-Arm ist verantwortlich für die gesamte Gepäcksaufbewahrung und hievt geschickt Koffer und Taschen in Schließfächer.
Die Zimmer sind chic und elegant ausgestattet – aber klein. Man spricht im Yotel auch nicht von „Rooms“, sondern von „Cabins“. Der Spiegel schreibt: „Die Kette hat sich das Ziel gesetzt, die Funktionsfähigkeit eines Flugzeugs mit dem trendigen Konzept japanischer Kapselhotels zu kombinieren.“ Die Anlehnung an die Kapselhotels merkt man deutlich: Winzige Zimmer, doch hoch-funktional. Denn: Platz ist in der kleinsten Hütte, wenn sie mit entsprechendem Überblick eingerichtet worden ist.
Funktionalität trifft auf Futurismus. Ein Aufenthalt im Yotel muss schon ein besonderes Erlebnis sein! Leider ist das Hotel nicht das allerbilligste. Dafür: Gratis WLAN, Monsoon Showers und natürlich der freundliche Chef der Gepäcksaufbewahrung!
Licht ist verdammt schnell! Das wissen wir. Licht ist schneller als der Schall. Auch das ist bekannt. Licht ist schneller als jede Materie. Korrekt Oder doch nicht? Da gibt es diese Neutrinos, die möglicherwese noch schneller sind als das Licht. Ein internationales Forscherteam behauptet das jedenfalls. Und sollte sich das bestätigen…: Das wäre wohl die größte physikalische Revolution seit zumindest einem halben Jahrhundert Eine Bewegung, schneller als das Licht? Nach Einsteins Relativitätstheorie dürfte es ein solches Phänomen gar nicht geben! Und doch hat das Forscherteam in Genf durch einen Neutrino-Detektor Geschwindigkeiten gemessen, die über jener der Lichtgeschwindigkeit liegen: Neutrinos sind Elementarteilchen mit extrem geringer Masse – und anscheinend auch verdammt schnell. Noch ist man in Genf mit voreiligen Aussagen vorsichtig: Noch kann ein systematischer Fehler nicht ausgeschlossen werden: „Wir messen die Entfernung und wir messen die Zeit – teilen beides durcheinander und erhalten die Geschwindigkeit“, erläutert ein Sprecher der Forschergruppe. Vielleicht trügt also der Schein? Wenn die Relativitätstheorie korrekt ist, dann kann es sich eigentlich nur um einen systematischen Fehler handeln. Physiker aus aller Welt sind nun jedenfalls dazu aufgerufen, die Ergebnisse des Experiments zu analysieren, zu reproduzieren oder zu widerlegen.
Wem sollen wir jetzt also beim Wettrennen die Daumen halten: dem Licht oder den´Neutrinos? Naja, sollten die Neutrinos tatsächlich schneller sein als das Licht, dann würde das theoretisch heißen: Oh my god: Dann wären Zeitreisen möglich! Dabei gilt zu bedenken: Zeitreisen sind einerseits eine vergnügliche Sache, aber: Dass es dabei auch Komplikationen geben kann, das wissen wir spätestens seit „Zurück in die Zukunft“.