Yotel, das Roboter-Hotel
Als Reisejournalist hat Christoph Pfaff schon unzählige Hotels besichtigt. Und jetzt hat er das spacige Raumschiff-/Roboter-Hotel „Yotel“ besucht: „das definitiv abgefahrenste Hotel in New York“, wie er schreibt. Und: „Da musste ich einfach meine Reise TV Kamera zücken und auf “Record” drücken.“
Menschliche Bedienstete bräuchte man im Yotel eigentlich gar keine mehr. Trotzdem trifft man noch gelegentlich auf Nicht-Roboter-Staff: Der kommt vor allem dann ins Spiel, wenn sich jemand bei den Terminals nicht auskennen sollte: Check-In und Check-Out erfolgen über Touch-Screen wie auf den Flughäfen. Um das Gepäck kümmert sich ein Roboter, der seine Sache auch wirklich gut macht! Der Roboter mit dem Sechs-Meter-Arm ist verantwortlich für die gesamte Gepäcksaufbewahrung und hievt geschickt Koffer und Taschen in Schließfächer.
Die Zimmer sind chic und elegant ausgestattet – aber klein. Man spricht im Yotel auch nicht von „Rooms“, sondern von „Cabins“. Der Spiegel schreibt: „Die Kette hat sich das Ziel gesetzt, die Funktionsfähigkeit eines Flugzeugs mit dem trendigen Konzept japanischer Kapselhotels zu kombinieren.“ Die Anlehnung an die Kapselhotels merkt man deutlich: Winzige Zimmer, doch hoch-funktional. Denn: Platz ist in der kleinsten Hütte, wenn sie mit entsprechendem Überblick eingerichtet worden ist.
Funktionalität trifft auf Futurismus. Ein Aufenthalt im Yotel muss schon ein besonderes Erlebnis sein! Leider ist das Hotel nicht das allerbilligste. Dafür: Gratis WLAN, Monsoon Showers und natürlich der freundliche Chef der Gepäcksaufbewahrung!